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Ludwig Wiitgenstein
Tractatus logico-philosophicus


6.44 Nicht 'wie' die Welt ist, ist das Mystische, sondern 'daß' sie ist.

6.45 Die Anschauung der Welt 'sub specie aeterni' ist ihre Anschauung als-begrenztes-Ganzes. Das Gefühl der Welt als begrenztes Ganzes ist das mystische.

 

»An einen Gott glauben heißt, die Frage nach dem Sinn des Lebens verstehen. An einen Gott glauben, heißt sehen, dass es mit den Tatsachen der Welt noch nicht getan ist. An einen Gott glauben, heißt sehen, dass das Leben einen Sinn hat.«

»Der Sinn der Welt muss außerhalb ihrer liegen. In der Welt ist alles wie es ist und geschieht alles, wie es geschieht; es gibt in ihr keinen Wert – und gäbe es einen, so hätte er keinen Wert. Wenn es einen Wert gibt, der Wert hat, so muss er außerhalb alles Geschehens und So-Seins liegen. Denn alles Geschehen und So-Sein ist zufällig.«


 

 

 

      

  GOTT

EINHEIT

 

SEIN

 WELT

DUALITÄT

 

DASEIN

 MENSCH

EMPFINDEN - DENKEN - TUN

 

MENSCHSEIN

 

Der MENSCH zwischen NICHTS und EWIGKEIT

 FRAGEN . . .


Welche Beziehungen bestehen zwischen den drei Existenzialien?
Wie und wohin bewegen sie sich? Zueinander- Auseinander? Zur Einheit - Zum Nichts?
Welche Gestalten bilden sie
in der Zeit und im Zeitlosen miteinander?
Was ist Vorausetzung von Allem? Was Ableitung? Was bedingt was und wie?

Welches ist die Ordnung der Ordnung?
Wo findet sich im Geflecht
die Stellung des Menschen?
Ist er losgelöst von Gott? Ist Gott für ihn tot? Hat er sich losgelöst?
Ist Gott das Nichts? Gott unerkennbar?
Ist Gott ein verschlossenes Geheimnis? Oder ist Gott ein offenes Geheimnis?
Ist Gott der Anfang, Gott das Ende? Ist Gott auch im Dazwischen von Raum und Zeit?
Was ist Gott, ein Werdender, ein Er?  Wie ist er für den Menschen?

Welche Folgen ergeben sich aus der Stellung der Existenzialien zueinander?

Für den Einzelnen in der trinitarischen Struktur von Empfinden-Denken, Tun und Lassen?
Für das Zusammenleben im so winzigen Raum- und Zeitausschnitt der Welt?

Lassen wir Gott in uns ankommen? Lassen wir der Welt den Vorrang?
Lassen wir nur den "Unsrigen" den Vorrang?
Wie kann Menschsein in der Welt zusammen gestaltet werden?
Was sind die Bedingungen für ein friedvolles miteinander?
Wie können uns die Tugenden der Klugheit, der Gerechtigkeit, der Tapferkeit
und des richtigen Maßes dabei helfen?

Welche Moral ist mit dem Blick auf die Zusammenhänge von Mensch-Welt-Gott verbunden?
Können wir das Richtige nur in uns finden?
Ist uns ein Kompass zum Finden eingepflanzt?
Finden wir die Wege nur zusammen?
Wie sollten wir uns verhalten, dass der Weg zum Ziel führt?
Was ist das Ziel und wo ist es angesiedelt? Nur im Menschen, in der Menschheit,
im Erdenraum, in der Welt, in den Welten, in Raum und Zeit, in der Ewigkeit?

Welchen Sinn ergibt sich für den Menschen aus seiner Eingebundenheit in Größeres?
Was wird aus dem, was der Fall ist, wenn die Welt und der Mensch nicht mehr sein werden?
Ist er und alles von ihm verloren im Nichts? Ist er und alles von ihm bewahrt, bewahrheitet
in der Einheit des Seins?

 

Weiteres zu Gott-Welt-Mensch . . .

 

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