Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

ZERFALLENDE ORDNUNGEN

Was muss sich ändern?

Uns bleibt nichts anderes übrig, als unseren Lebenstil grundlegend zu ändern, um eine ökologische und damit auch soziale Katastrophe zu verhindern. Und nicht erst dann, wenn es zu spät ist!

Die ökologischen Notwendigkeiten werden die politische Systeme im 21. Jahrhundert neu bestimmen. Demokratisch oder autorität, das ist die Frage?

Wir sind nicht mehr Herr in unserem Hause, die Erde, die geschändete Natur, sie schlägt zurück.

Sind wir nur noch Getriebene, nicht mehr die Gestaltenden? Lässt sich mit Prävention noch etwas gestalten oder betreiben wir schon Katastrophenmanagement?

Die Reaktionen sind die Leugnung der biosphärischen Realitäten, die  Gefahr von autoriären Gefahrabwendungen, das Suchen von Sündenböcken, die Abwälzung der Folgen auf die Schwachen, der verzweifelter Kampf das Verbleibende für sich zu nutzen.

Was wird aus unserer freiheitlichen Demokratie, wenn die Sicherung der Lebensgrundlagen nur noch mit Zwangsmaßnahmen möglich erscheint? Führen zu späte, zu halbherzige, zu eigensinnige Maßnahmen in die Ökodiktatur?

Wie relativ unbedeutend sind in diesem Szenarium, die heutigen Diskussionen über finanzielle Fragen, wenn wir zukünfig ungeheure Mittel zur Katastrophenbewältigung einsetzen müssen.

Es ist eine alte Forderung, dass sich in den Preisen für Güter und Dienstleistungen, die wahren Kosten, also vor allem die ökologischen, widerspiegeln müssen. Doch wer traut sich daran, dies umzusetzen und dafür offen zu werben? Die Gesellschaft, die Politik, wir alle, verdrängen die Konsequenzen und meinen mit kosmetischen Schritten  entscheidenden Einfluss nehmen zu können.

Alte Grundsätze sind gefragt:

Nur Tun, was sicher keinen Schaden anrichtet! Der Tugend der Temperantia, des richtigen Maßes, einen hohen Stellenwert einräumen. Bei sich selbst anfangen! Stets fragen, ob nicht weniger oftmals mehr ist!  Klug und tapfer zu handeln und  einen gerechten Ausgleich bei den Betroffenen herbeizuführen, sind die Gebote bereits heute.

 

Spruch bei der Aibele Alpe
in Rohrmoos

DIE LEUTE SAGEN IMMER:
DIE ZEITEN WERDEN SCHLIMMER!
DIE ZEITEN BLEIBEN IMMER
DIE LEUTE WERDEN SCHLIMMER!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. ADVENT 2018

 

     Aus dem Evangelium nach Lukas                                                                               Lk 21, 25-28.34-36

 

25Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres.

26Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.

27Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen.

28Wenn (all) das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe.

34Nehmt euch in acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht,

35(so) wie (man in) eine Falle (gerät); denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen.

36Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt.

 

 

 

ZUM SEITENANFANG