Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Alfred N. Whiteheads entscheidender Gedanke ist es, im Unterschied zur klassischen Metaphysik und Gotteslehre von Aristoteles bis Thomas von Aquin, „dass die Ursache vom Verursachten nicht unberührt bleibt, sondern dieses auf jenes zurückwirkt und so die Ursache kraft ihres Verursachens sich selbst in eine es verändernde Geschichte verstrickt. Das erlaubt dann, in der Perspektive philosophischer Theologie von einem In-Sein der Dinge in Gott zu sprechen, ohne die Differenz zwischen beiden einzubeziehen. Der ganze Komplex wird in jüngster Zeit unter dem . . . Titel des „Panentheismus" diskutiert und scheint mir ein besonders aussichtsreicher Beitrag im derzeitigen Streit um Gottesbilder zu sein."

Klaus Müller, Glauben -Fragen – Denken, S. 296

 

 

 

Wenn es nur einmal so ganz stille wäre.
Wenn das Zufällige und Ungefähre
verstummte und das nachbarliche Lachen,
wenn das Geräusch, das meine Sinne machen,
mich nicht so sehr verhinderte am Wachen -:

Dann könnte ich in einem tausendfachen
Gedanken bis an deinen Rand dich denken
und dich besitzen (nur ein Lächeln lang),
um dich an alles Leben zu verschenken
wie einen Dank.


Rainer Maria Rilke - 1899

 

 

 

ZUR PROZESSPHILOSOPHIE VON WHITEHEAD

 

 

 

 

ZUM SEITENANFANG