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"Ja wie kommt man als moderner Mensch in christlichem Kontext überhaupt erst einmal wenigstens zu einem ungläubigen Staunen über das Wunder der Welt, des Daseins, über das Wunder der sich selbst evolutiv organisierenden Materie, einer autonomen Energie in einem autonomen und trotz aller deterministischen Gesetzlichkeiten anscheinend zu gewissen Spontaneitäten fähigen Kosmos, in dem sich Leben selber steuert bis ins Geistige, bis zum reflektierenden Bewusstsein eines beim Homo sapiens hochkomplex verschalteten Gehirns? Wie groß, wie klein ist der Schritt von einem ungläubigen zu einem gläubigen Staunen, dem ein Dasein aus dem puren Nichts, das es womöglich niemals gab und niemals gibt, noch weniger plausibel erscheint als etwas Göttliches, das es vielleicht doch gibt? Ewigkeit? Wo liegt ihr Anfang, der Anfang des Anfangs? Und wenn es keinen Anfang gibt, womit hat es dann „begonnen" vor allem Anfang, vor Raum und Zeit voller Werden und Vergehen und nochmals Werden? Letzten Endes geht es darum, sich an den Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft und an den Paradoxien von Sein und Zeit ahnend so abzuarbeiten, dass daraus eine intuitive Einsicht erwachsen kann in das Mysterium des Ganzen."

"Gott ist gewiss kein Lückenbüßer der kognitiven Schwachstellen unserer Logik. Er ist selber die Lücke, die wir nicht füllen, jene Leere, jenes Nichts, das uns umfängt, wenn wir nur bereit sind, uns diesem auszusetzen. Glauben - das ist mehr ein permanentes Hineinwachsen ins Tuwort, ins Verb glauben als eine substantivierte "Entscheidung" ein für alle Mal."

Johannes Röser in Christ in der Gegenwart 2018 Nr. 44

 

 

 

 

 

DER PHILOSOPHISCHE GLAUBE ANGESICHTS DER OFFENBARUNG
ein Schlüüselwek zum Verständnis der Beziehungen von GOTT-WELT-MENSCHDER PHILOSOPHISCHE GLAUBE ANGESICHTS DER OFFENBARUNG ein Schlüüselwek zum Verständnis der Beziehungen von GOTT-WELT-MENSCH

 

Der visionäre Denker der Beziehungen von Gott - Welt- Mensch.Der visionäre Denker der Beziehungen von Gott - Welt- Mensch.

 

DER GEIST

- SAMMLER ALLER VOLLKOMMENHEIT

- ÜBERTRÄGER DES BELEBTEN TUNS

- DIE SEELE DES KOSMOS

 

 

EINHEIT - Ein eigenes Werk - In die Grafik wurde ein Text von Karl Jaspers eingraviertEINHEIT - Ein eigenes Werk - In die Grafik wurde ein Text von Karl Jaspers eingraviert

Religion, so Friedrich Schleiermacher (1768-1834), ist "Sinn und Geschmack für das Unendliche“. Anschauen des Universums „ist die allgemeinste und höchste Formel der Religion“. Schleiermacher präsentiert hier einen Begriff von Religion, der ohne Gott und ohne bestimmte religiöse Lehrsätze auskommt. Religion ist das Anschauen des Unendlichen. Was die Religionen unterscheidet, sind lediglich kulturell bedingte Geschichten und Rituale, die den religiösen Gefühlen einen regionalen Ausdruck geben.