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Amplituden

Wirtschaftlicher Aufbruch/Einbruch
Politische Freiheit/Unterdrückung
Privater Anstand/Rüppelhaftigkeit

 

Segen und Fluch der Technik/Digitalisierung


Menschenrechte/
Menschenpflichten

Menschenrechte sind transnationale Rechte, die von demokratischen Staaten garantiert und umgesetzt werden sollten.

Menschenpflichten, die sich aus den Kulturen aller Völker herausbildeten, betreffen vor allem das Verhältnis von Mensch zu Mensch. Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem andern zu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tugenden

 

 

 

Demut
(humilitas)

   Mildtätigkeit
(caritas)
     Keuschheit
(castitas)
  Geduld
    (patientia)
Mäßigung
    (temperantia)    
Wohlwollen
(humanitas)

Fleiß
     (industria)

Untugenden

 

 

 

 

Hochmut
(superbia)
Habgier
(avaritia)
Wollust
(luxuria)
Zorn
(ira)
Völlerei
(gula)
Neid
(invidia)

Faulheit
(acedia)

 

 

 

 Der Glaube an einen bösen Schöpfer

 

Credo des Jago im Otello von Verdi/Boito

 

Ich glaube an einen grausamen Gott,
der mich erschaffen hat zu seinem Ebenbild,
und den ich im Ingrimm rufe.

Aus der Gemeinheit eines Keimes oder eines Atomes
bin ich gemein geboren.

Ich bin verworfen,
Weil ich Mensch bin,
Und ich fühle in mir den Urschlamm.
Ja, das ist mein Glaube!

Ich glaube festen Herzens,
Mit der Gläubigkeit einer jungen Witwe im Tempel,
Daß ich das Böse in Gedanke und Auswirkung
Nach meiner Bestimmung erfülle.

Ich glaube, daß der Gerechte
ein höhnender Komödiant ist im Gesicht und im Herzen,
Daß alles an ihm Lüge ist:
Träne, Kuß, Blick, Opfer und Ehre.

Und ich glaube, daß der Mensch das Spiel
Eines ungerechten Schicksals ist
Vom Keim der Wiege
Bis zum Wurm des Grabes.

Nach all dem Spott kommt der Tod.
Und dann? Und dann? -
Der Tod ist das Nichts,
Der Himmel ist ein altes Märchen.

 

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