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Ambivalenzen

Ist das Universum, sind die Universen, die Naturgesetze, schön oder häßlich, harmonisch oder chaotisch, einfach, klar, bestimmt oder zufällig, willkürlich, unkalkulierbar?

Ist der Grund allen Seins eine liebende und erlösende oder eine rachsüchtige und verdammende Allmacht?

Wie können, die in uns diese spürbaren und wirkenden Ambivalenzen, die unsere Ängste gebären, überwunden werden?

Kann das in Zeiten der Säkularisierungen und Atheismen  noch oder nur im Transzentenzbezug gelingen?

Ist dazu ein veränderter  erneuerterTranszendenzbezug gefragt, als in bisher die Religionen und Philosophien aufzeigten?

Was kann das Christentum dazu beitragen?

Ist es ein Weg der Überwindung der Ambivalenzen, sich auf die bedingungslose "Gotteskindschaft" einzulassen, wie sie in Jesus aufschien?

Ist der religionsphilosophie Ansatz von Eugen Biser dazu ein Wegweiser?

Können die Religionen, sich ergänzend und gemeinsam, die Ängste überwinden oder verstärken sie diese in den selbstsüchtigen Abgrenzungen?

 

 

 

 

POLARITÄTEN - DUALITÄTEN - GEGENSÄTZE

 

Das Licht von Oben und Unten treffen sich in der MitteDas Licht von Oben und Unten treffen sich in der Mitte

 

 WAS HAT VORRANG?

WIE IST EIN RICHTIGES MAß ZU FINDEN?

WIE KANN EIN AUSGLEICH GESTALTET WERDEN ?

 

 

 

 VITA ACTIV

 (lateinisch für „tätiges Leben“;
 (griechisch bíos praktikós)

Betätigungen im Sein  (sozial, politisch, karitativ, erzieherisch)

 VITA CONTEMPLATIVA

(griechisch bíos theōrētikós)
„betrachtende Leben“

Erforschen des Seins im Denken und Empfinden

UN-MUßE

Ein veraltetes Wort, das seine negativen Aspekte zu vergessen scheint.

 

MUßE

Ein veraltetes Wort, das seine positiven Aspekte
wieder gewinnen  sollte.

 »Unmüßig sein« - das aber ist eben für den Griechen das Wort für die Geschäftigkeit des Werktages, nicht bloß für seine Unrast, sondern für das werktägliche Tun selber. Die griechische Sprache hat hierfür nur diesen negativen Namen »Un-Muße«, nicht anders denn die lateinische [neg-otium].

 

 

 

Eines der Fundamente der abendländischen Kultur ist die Muße. - So steht es schon zu lesen in der Metaphysik des Aristoteles. Muße heißt lateinisch schola, deutsch Schule. Der Name also, mit dem wir die Stätten der Bildung, und gar die der Ausbildung, benennen, bedeutet Muße. Freilich, dieser ursprüngliche Begriff »Muße« ist in der programmatischen Mußelosigkeit der totalen Arbeitswelt ganz und gar unkenntlich geworden; und um den Blick frei zu bekommen für das Wesen der Muße, ist der Widerstand, unser eigener Widerstand zu überwinden, der aus der Überwertung der Arbeitswelt stammt.

Josef Pieper

 

 

 

 
RADIKAL

 

Bestrebung bezeichnend, die Gesellschaft umfassend (an der Wurzel) zu verändern

Aus dem Mittellateinisch: radicalis „an die Wurzel gehend, von Grund auf, gründlich

konsequent, rigoros, deutlich, gründlich, umfassend

 

Sigmar Gabriel über die SPD (DIE ZEIT No. 45 - 2018)

"Sie lebt vom Hoffnungsüberschuss und von der Gewissheit, dass ein besseres Leben möglich ist. Das alles im Sinne eines radikalen Realismus. Radikal in der Kritik und beim Infragestellen der real existierenden Lebensumstände. Und radikal in der Beschreibung der Alternative. Mit dem Mut, das Utopische wieder ins Reale holen zu wollen. Utopie nicht als der 'Ort Nirgendwo', sondern als 'Noch-Nirgendwo'."

 

 

 
MODERAT


 in  Maßen, gemäßigt, moderierend, angemessen 

sanft, weich, teilweise

 

 

 

 

Die Spaltung im AnfangDie Spaltung im Anfang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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